Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für die Nutzung von CrownBooking

Stand: Februar 2026

Anbieter

CrownSolutions (KI-Agentur Brügmann)

Tobias Brügmann

Ihlsee 1, 23701 Süsel

E-Mail: tobi@crown-solutions.de

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen CrownSolutions (nachfolgend „Anbieter") und Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der SaaS-Plattform „CrownBooking".

(2) CrownBooking ist eine webbasierte Software zur Online-Terminbuchung und Terminverwaltung für Dienstleistungsbetriebe.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsschluss und Registrierung

(1) Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden auf der Plattform und die Bestätigung dieser AGB zustande.

(2) Der Kunde versichert, dass alle bei der Registrierung angegebenen Daten vollständig und richtig sind. Änderungen sind dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die CrownBooking-Plattform als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung. Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung auf der Website.

(2) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Plattform von 99% im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen die Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.), nicht erreichbar sind.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Funktionalität der Plattform zu erweitern und Verbesserungen vorzunehmen, sofern dies nicht zu einer wesentlichen Einschränkung der vertraglich vereinbarten Leistungen führt.

§ 4 Kostenlose Testphase

(1) Der Kunde erhält nach der Registrierung eine kostenlose Testphase von 30 Tagen.

(2) Während der Testphase steht dem Kunden der volle Funktionsumfang der Plattform zur Verfügung.

(3) Nach Ablauf der Testphase wird der Zugang zur Plattform eingeschränkt. Der Kunde kann keine neuen Buchungen mehr empfangen und der Terminkalender ist nicht mehr nutzbar. Bestehende Daten bleiben für 60 Tage gespeichert.

(4) Der Kunde kann innerhalb dieser 60-Tage-Frist jederzeit ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen, um den vollen Zugang wiederherzustellen, oder seine Daten über die Export-Funktion herunterladen. Nach Ablauf der 60-Tage-Frist werden alle Daten unwiderruflich gelöscht.

§ 5 Preise und Zahlung

(1) Die Nutzung von CrownBooking kostet 57,98 EUR netto pro Monat (zzgl. 19% USt. = 69,00 EUR brutto).

(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Lemon Squeezy, LLC.

(3) Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte oder anderen von Lemon Squeezy, LLC angebotenen Zahlungsmethoden.

(4) Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zum Ende eines Abrechnungszeitraums zu ändern. Der Kunde hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

(2) Der Kunde kann den Vertrag jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums (Monatsende) kündigen.

(3) Der Anbieter kann den Vertrag mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende eines Abrechnungszeitraums kündigen.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

(5) Die Kündigung kann per E-Mail an tobi@crown-solutions.de oder über die Kontoverwaltung in der Plattform erfolgen.

§ 7 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich, die Plattform nur im Rahmen der geltenden Gesetze zu nutzen.

(2) Der Kunde ist für alle Inhalte, die er über die Plattform verarbeitet oder speichert, selbst verantwortlich.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßig Datensicherungen seiner Inhalte durchzuführen, soweit dies technisch möglich ist.

(4) Der Kunde darf die Plattform nicht für rechtswidrige Zwecke nutzen oder Inhalte verbreiten, die gegen geltendes Recht verstoßen.

§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß der Datenschutzerklärung und den geltenden Datenschutzgesetzen.

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der gesondert abgeschlossene Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist der Höhe nach begrenzt auf die Summe der vom Kunden in den letzten 12 Monaten gezahlten Vergütungen, maximal jedoch 828,00 EUR.

(4) Der Anbieter haftet nicht für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden.

(5) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch Störungen oder Ausfälle entstehen, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen (z.B. höhere Gewalt, Störungen bei Drittanbietern).

(6) Der Anbieter übernimmt keine Garantie für eine bestimmte Verfügbarkeit der Plattform.

§ 10 Gewährleistung

(1) Der Anbieter gewährleistet, dass die Plattform im Wesentlichen der Produktbeschreibung entspricht.

(2) Mängel werden vom Anbieter innerhalb angemessener Frist behoben. Der Kunde hat Mängel unverzüglich nach Entdeckung zu melden.

(3) Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf Fehler, die durch unsachgemäße Nutzung, Eingriffe des Kunden oder Dritter oder durch äußere Einflüsse verursacht wurden.

§ 11 Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern.

(2) Der Anbieter wird den Kunden über Änderungen per E-Mail informieren. In der Änderungsmitteilung wird der Anbieter ausdrücklich auf die Bedeutung der 30-Tage-Frist, die Rechtsfolgen des Schweigens sowie das Recht zur Kündigung hinweisen. Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung widerspricht.

(3) Im Falle eines Widerspruchs hat der Kunde das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen zu kündigen.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.